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50 Jahre

Das Königsteiner Schulhaus wird 50 Jahre alt. Jedoch kann der Markt Königstein als Schulort auf über 420 Jahre zurück blicken. In früheren Zeiten gab es in Königstein ein evangelisches Schulhaus und ein katholisches Schulhaus. Als die Schülerzahlen in den 1960er Jahren wuchsen, reichten beide Schulhäuser nicht mehr aus. Daher entschloss sich der Schulverband im Jahre 1966 eine neue Schule zu bauen. Diese war nur 100 Meter vom evangelischen Schulhaus entfernt,  in dem noch lange danach zwei Grundschulklassen unterrichtet wurden.

1967 wurde ein Gesetz erlassen, dass evangelische und katholische Schüler in einer Schule unterrichtet werden sollten. Diese Schule hieß „christliche Gemeinschaftsschule“, später wurde sie in  Grund- und Hauptschule Königstein umbenannt. 1969 führte das Kultusministerium die 9. Klasse und den qualifizierten Hauptschulabschluss ein.  Auch forderte es eine bessere Schulausstattung, wie z.B. Fachräume wie Physiksaal, Werkraum, Schulküche und Turnhalle. Da die alten Schulhäuser diese Vorgaben nicht erfüllen konnten und ein Neubau zu teuer kam, wurden sie aufgelöst. Dieses Schicksal traf auch die Schule in Kürmreuth, die 1969 in den Königsteiner eingegliedert wurde. Zwei Jahre blieb der Schulbetrieb in Kürmreuth noch erhalten, wurde dann aber eingestellt.

Schulgebaeude

1972 folgte die Schule in Eschenfelden, die in die Königsteiner Schule eingegliedert wurde. In ihr wurden danach noch bis 2014 einige Klassen der Königsteiner Grundschule beherbergt.

Nach zehn Jahren wurde das neue Schulhaus aus zwei Gründen jedoch wieder zu klein. Zum einen gab die Marktgemeinde das evangelische Schulhaus auf, so dass die beiden dort verbliebenen Grundschulklassen ins neue Schulhaus übersiedeln mussten. Zum anderen kamen noch die siebten bis neunten Klassen aus Edelsfeld dazu. Daher musste 1977 ein weiteres Gebäude mit vier Schulklassen angebaut werden. In den Jahren danach entstanden neue Außenanlagen, wie z.B. der Pausenhof und der Sportplatz.

Seit September 2007 ist Herbert Übelacker Rektor der Hauptschule Neukirchen-Königstein, seit September 2014 ebenfalls Rektor  der Grundschule Königstein. Wegen Schülermangel wurde zu diesem Zeitpunkt die Grundschule Eschenfelden aufgelöst, so dass nun alle Grundschulkinder im Königsteiner Schulhaus untergebracht sind.  

Sehr interessant ist die Tatsache, dass Königstein früher sogar einmal eine landwirtschaftliche Berufsschule hatte, in der Berufsschullehrer Zimmermann unterrichtete.  Der damalige Bürgermeister Georg Seibold bemühte sich sehr, die Berufsschule in Königstein zu halten. Jedoch blieb er leider erfolglos, denn sie wurde ins zentrale Sulzbach verlegt. 

 

 

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